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Das Stück (Fotos dazu) 1. Szene: Mitten im Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta, jeweils unterstützt durch ihre Verbündeten, hat Lysistrate, Frau eines athenischen Offiziers, Frauen aus allen Teilen Griechenlands, Freunde wie Feinde, zu einer Frauenkonferenz eingeladen. Sie wollen die Männer dazu bringen den Krieg zu beenden. Und zwar mit den Mitteln der Frau: sie schwören die Männer zu reizen und zu verführen, doch ihnen die Erfüllung zu versagen, bis sie endlich Frieden schließen. 2. Szene: Die Frauen haben die Akropolis besetzt, Symbol der Männerherrschaft, aber auch Standort der Kriegskasse. Empörte Männer stürmen auf den Marktplatz und beschließen die Frauen auszuräuchern. Als der Rauch vom Burgtor her aufsteigt, kommen die Frauen aus der Stadt ihren Genossinnen in der Burg zur Hilfe. Ein Kampf zwischen Feuer schleudernden Männern und Wasser schüttenden Frauen entbrennt. Ein Ratsherr, begleitet von Polizisten kommt, um Geld aus der Kriegskasse zu holen. Lysistrate erscheint im Burgtor und erklärt, dass die Frauen jetzt das Geld verwalten, damit endlich das Morden aufhört. Es kommt zu Tumult und Kampf zwischen Männern und Frauen. |
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3. Szene: Jede gute Unternehmung durchlebt eine Krise, so auch die der Frauen. Sie leiden selbst unter ihrem Streik. Unter den fadenscheinigsten Vorwänden versuchen Frauen die Burg zu verlassen 4. Szene: Aber auch die Männer leiden Brunst. Kinesias versucht in einer heißen Szene seine Frau Myrrhene heim zu locken oder gleich an Ort und Stelle zum Bruch des Eides zu bewegen. Sie schwankt. Wird sie standhaft bleiben oder schmählich die Sache der Frauen und des Friedens verraten? 5. Szene: Auch in Sparta steht es für die Männer zwar gut, aber nicht zum Besten. Dies berichtet zumindest der Herold aus Sparta. Zusammen mit dem athenischen Ratsherr stellt er fest, dass durch den Hormonstau beide Parteien reif sind für Friedensverhandlungen. Der Anführer der Männer und die Anführerin der Frauen, die am Tor der Akropolis gekämpft haben, treffen sich. Er frustriert und abweisend, sie freundlich ihm ihre Freundschaft bietend. Aus ihrer Umarmung rettet ihn die Ankunft der spartanischen Verhandlungsdelegation. 6. Szene: Unter dem Druck ungestillter Sehnsucht treffen sich Spartaner und Athener zu Friedensverhandlungen unter Lysistrates Moderation. An überzogenen Forderungen der Parteien droht wieder alles zu scheitern. Doch Lysistrate gelingt es, beide Seiten zu überzeugen. 7. Szene: Betrunken kommen Athener und Spartaner von der Unterzeichnung des Friedensvertrages zurück. Die Frauen bieten zur Belohnung den Männern, was sie ihnen aufgespart haben. Die friedliche Stimmung löst sich im allgemeinen Versöhnungstanz auf. |