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Das Stück (Fotos dazu) Die lustigen Weiber von Windsor (The Merry Wives ofWindsor) treiben es wirklich recht arg mit dem liebestollen Ritter Sir John Falstaff. Er hat zwei völlig gleichlautende Liebesbriefe an die ehrbaren Frauen Fluth und Page geschrieben und sie seiner heißen Wünsche versichert. Sie beschließen, "Ihn mit Hoffnung hinzuhalten, bis das gottlose Feuer der Hexen ihn im eigenen Fell zerschmolzen hat". Die Nachbarin, Frau Hurtig, wird darum beauftragt, den verhinderten Liebhaber von der Abwesenheit des Gemahls der Frau Fluth zu gegebener Zeit zu unterrichten. Als Falstaf dann mit Frau Fluth ein Techtelmechtel beginnt, stürzt Frau Page ins Zimmer und kündigt die nahe Rückkehr des Hausherrn an. Wohin also mit dem frechen Buhlerß Die Frauen verstecken ihn in einem halbleeren Wäschekorb und lassen ihn auf die Bleiche tragen, wo die Knechte ihn zudem in die Themse kippen. Auch sein zweites Rendezvous wird schnöde von dem Ehemann gestört, der diesmal vorsichtshalber den Korb mit einem Degen durchsticht. Schließlich bestellen die Frauen ihn zur Geisterstunde in den Park von Windsor, wo er nach einem tollen Treiben mitternächtlicher Geister am Ende um Gnade winseln muss. |
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Der Autor
1546 wurde William Shakespeare als Sohn eines Handschuhmachers in Stratford-upon-Avon geboren. Bereits mit achtzehn Jahren
heiratete er Anne Hathaway und bekam mit ihr zwei Kinder.
Um 1587 schloss sich Shakespeare als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler einer der beiden führenden Londoner Theatertruppen an.
In den Neunziger Jahren des 16. Jahrhunderts entstanden durch Shakespeare unter anderem "Der Widerspenstigen Zähmung", "
Ein Sommernachtstraum" und "Die lustigen Weiber von Windsor".
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