Mein Freund Harvey

von Mary Chase

Das Stück   (Fotos dazu)

In dieser Komödie geht es um einen unsichtbaren 1,91 m großen weißen Hasen, der zum ständigen Begleiter von Elwood P. Dowd, einem charmanten und liebenswerten Lebenskünstler, wird. Seine Schwester und Nichte sind das Zusammenleben mit dem unsichtbaren Freund jedoch Leid und lassen Elwood in eine psychiatrische Anstalt einweisen. Da die behandelnden Ärzte nicht genau feststellen können, wer nun diesen Hasen tatsächlich sieht, kommt es zu allerlei amüsanten Verwicklungen.

Die Autorin

Mary McDonough Coyle Chase wurde 1907 in Denver / USA geboren und verstarb dort 1981.
Von ihrer irischen Familie lernte sie Geschichten über Banshees (weibliche Todesgeister), Lepaichuuns (kleine grüne Feen) und Pukas (Geisterwesen in Tiergestalt), die sich in ihren späteren Geschichten wieder finden.
Mit 15 Jahren beendete sie erfolgreich ihre Schulausbildung und studierte in Denver und Colorado. Danach schrieb sie Artikel über aktuelle gesellschaftliche Neuigkeiten bei einer der ältesten Zeitungen Denvers, der Rocky Mountains-News. Ab 1931 arbeitete sie nur noch als freie Mitarbeiterin mit Artikeln und Kindergeschichten für diese Zeitung und begann sich in ihrer Arbeit auf Theaterstücke zu konzentrieren. Sie schrieb mehr als ein Dutzend Komödien, die am Broadway als erfolgreiche und beliebte Theaterstücke aufgeführt wurden. In ihren Satiren orientierte sie sich am "american way of life".
Ihr Theaterstück "Mein Freund Harvey" wurde 1944 am Broadway uraufgeführt und erreichte mit 1.775 Aufführungen einen großen Erfolg. Ihr Wunsch war es, mit dieser Komödie einige glückliche Momente in den Alltag der im Krieg lebenden Amerikaner zu zaubern.
1950 wurde ihr Stück erfolgreich durch die Universal International Pictures mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt. Im Jahre 1945 wurde ihr für diese hintergründige Komödie, die die Poesie über den Alltag und die Konventionen siegen lässt, der Pulitzer-Preis verliehen.

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